Favourite Real Life mmorpg, alles Utopie

      Favourite Real Life mmorpg, alles Utopie

      Ja, ich habs glaub ab und an schon mal angesprochen.

      Mir fehlt so vieles in dieser Rollenspielspielwelt. Egal ob online oder offline. Wobei ich natürlich wie die meisten hier, inzwischen auch die onlinewelt bevorzuge. Ganz einfach aufgrund des gemeinsamen interagierens, der Gesprächsmöglichkeiten, der whisper, der shouts, des ts, skype etc... man knüpft Kontakte, mit denen man in seiner Freizeit kommuniziert. Ich möchte klarstellen das es sich hier vll. nur um Fiktion und Utopie handelt.

      Meine Frage nun ist jedoch wie sollte man sich eine solche Welt vorstellen. Da ich eigentlich nie richtig in diese Fantasywelt eintauchen konnte. Egal ab Warcraft, Tolkien, Warhammer oder sonstiges hab ich mich schon häufiger gefragt wie für mich ein perfektes mmorpg aussehen könnte. Welche Aspekte sollte es beachten? Was sollte es in seiner Welt beinhalten?

      Nun ja von euch würde ich mir nun ein paar Gedanken erhoffen, konstruiert ein paar Ideen.

      Nun skizziere ich mal meine Welt die es zu erschaffen gälte, wenn ich mich darin freizeitmäßig wohlfühlen würde. Bei mir wäre es wierklich fast eine Projektion des Lebens.

      Eine realistische Grafik vorraussgesetzt, würde diese Welt aus einigen Komponenten bestehen. Ähnlich der meisten mmorpg, der Welt des Kampfes, der Welt des Kapitalismus, der Welt der Weiblichkeit, des Fenimismus, der Welt der Politik.

      Es gäbe zum Beispiel die Hauptstädte New York, Washington, London, Tokio, Berlin. Von denen aus alle wichtigen Orte anreisbar sind. Die Rassen sind schon ein schwierigeres Thema. Vielleicht die Menschen und ihre oftmals genannten Angstgegner. Also Menschen (können sich im Licht wie im Dunkel bewegen, sind ausgeglichen im Kampf, der Diplomatie, dem Kapitalismus), Vampiren (können sich fast nur im Dunkeln bewegen, weniger gut in der Diplomatie und des Kapitalismus, dafür annähernd unsterblich, durschnittlich im Kampf und sehr gut in Hinterlistigkeit), Werwölfe (lebend im Dunkel recht ungefährlich im Licht, unter mittelmaß in Diplomatie und Kapitalismus, dafür sehr stark und gefährlich im Kampf) und leider weiter keine Ahnung... aber da gibts sicher noch einige Ideen was Rassen anbetrifft.

      Die Klassen da wirds eher wieder einfacherer.

      Soldaten die in modernen Kampfgebieten ähnlich eines Battlefield 2 antreten. Sie verdienen sich Ehre und Lohn durch diese Kämpfe können ihre Gewinne aber auch an Kapitalmärkten anbringen. Da der Lohn jedoch vielleicht geringer ist ist die Steigerung des Kapitals, oder die Aufstockung des Kapitals schwerer. Diese Soldaten können sich in verschiedene Richtungen aufteilen... Fallschirmspringer, Sturmtruppen, Sanitäter usw...

      Diplomaten sind diejenigen die die Verständiger zwischen den Rassen sind. Sie haben die Möglichkeit mit den verschiedenen Rassen zu kommunizieren. Können dadurch Gildenkämpfe organisieren oder der den Handel zwischen den Rassen vorantreiben. Was würde der Handel zwischen den Rassen bringen? Z.B. Anschaffung seltener Materialien die nützlich sind für Upgrades der Waffen. Oder die gut sind für den Kapitalmarkt zum erweitern des Kapitals usw...

      Kapitalisten sind die Händler der Börsen und des Volkes. Sie kaufen ein, sie verkaufen. Sie geben Materíalen weiter an die Gilde die ihre Aufgaben zu bewältigen hat. An die Soldaten für Waffenupgrades, an die Diplomaten für den Austausch zwischen den Rassen.

      Kämpfer/Arbeiter sie gehen sozusagen farmen, sie können ähnlich gut den Soldaten auf Schlachtfeldern agieren. Sie besorgen Rohstoffe auf den Territorien der einzelnen Fraktionen. Sie nehmen Geld ein durch die Weitergabe der Rohstoffe ein an Diplomaten und Kapitalisten. Verdienen aber auch Geld und Ehre auf den Schlachtfeldern.

      Jegliche Kombination gäbe es in männlich und weiblich... aber hoch zum Feminismus :D z.B. könnten sich Diplomatinen der verschiedenen Rassen miteinander absprechen, falls sie merken das vorallem weibliche Charaktere farmen zu einem Farmboykott der die Wirtschaft nach untendrückt. Da Rohstoffe zur Weiterentwicklung fehlen würden einige schwimmen und es würden sich eventuell mehr Charaktere Mühe geben...

      Naja ich bin ja mal null game creator. Ich fände dies aber schon ne interressante Welt. Das ist absolut unausgegoren, das balancing ist fehlerhaft, aber darum gehts auch nicht hier.

      Was würde euch gefallen? In welche Welt könntet ihr entfliehen?

      Greets Binno
      Im Allgemeinen ist mir das Setting ziemlich egal.
      Allerdings find ich "Orks und Elfen" schon sehr ausgelutscht, da ist nichts Neues mehr zu erwarten. Wir haben Tolkiens Herr der Ringe und die D&D-Welt - ich weiß auch nicht, warum alle immer versuchen, das Rad neu zu erfinden. :confused:

      Deine angesprochen Anlehnung an unsere reale Welt ist für mich nur mittelmäßig interessant, weil es eben zu real und zuwenig kreativ ist. ;) Zudem mag ich die Aufteilung in bestimmte Klassen nicht so sehr.

      Ich hatte allerdings mal von etwas Ähnlichem geträumt und auch schon im TS darüber gesprochen:
      Eine Welt, vielleicht eine wie unsere (muss aber nicht), welche einige Jahre nach einem Atomkrieg spielt. Im Klartext: ein Endzeit-Szenario ála MadMax oder The Stand. Wo also das Land verwüstet, die Städte zerstört und die Bevölkerung dezimiert ist. Aufgabe ist es, wieder eine Zivilisation aufzubauen.
      Die Welt muss nicht unbedingt nach realem Vorbild aufgebaut sein, aber sie muss realistisch funktionieren: Das Wetter, die Flora und Fauna (wie bei Ryzom) und die Naturgesetze wären realistisch und logisch nachvollziehbar umgesetzt.
      Auch gibt es keine Klassen. Jeder macht, was ihm am meisten Spass macht bzw. was er am besten kann. Und da die Welt ja zerstört ist, sind besondere Fähigkeiten natürlich besonders gefragt.
      So kann z.B. jemand, der im RL ein Ingenieur ist, dort mit Hilfe seines Wissens und anhand gefundener Teile einen Generator bauen für Strom oder einen Motor für eine Wasserpumpe usw. Ein gelernter Arzt könnte sein Wissen einsetzen um Verwundete zu heilen. Wer bei der Bundeswehr war, kann sich tolle Kampftaktiken ausdenken, die dort genauso funktionieren wie in Echt. Wer was von Astronomie und Geographie versteht, kann Karten anfertigen. Und so weiter und so fort...
      Es wäre für jeden etwas dabei bzw. man kann so vieles lernen. Not macht ja erfinderisch. ;)

      Da es eine realistisch funktionierende Welt ist, könnte man endlich auch das ewige Respawnen abschaffen. Wer "stirbt", fällt ins Koma - wobei ein angebrachter Peilsender Informationen über den Aufenthaltsort preisgibt. So können deine Freunde für dich eine Rettungsaktion starten, was aber deine Feinde auch versuchen werden, schliesslich können Gefangene nützlich sein, um sie z.B. auszuquetschen oder sie für sich arbeiten zu lassen oder einfach zum tauschen. Da es ja kein Geld mehr gibt, ist Tauschhandel sehr wichtig.

      Auch nimmt man endlich Abstand von dem ganzen Zahlensalat aktueller Spiele. Es gibt keine Level, es gibt keine HP-Balken, es gibt keine angezeigten Werte bei Waffen usw. Wenn meine Beine kaputt sind, dann merke ich das eben nur wie bei OFP - ich kann halt einfach nicht mehr laufen und muss kriechen.

      Im Übrigen wird alles in die Hände der Spieler gelegt und nichts wird vorgeschrieben. Seine Freunde und Feinde macht man sich selber. Basen werden dort gegründet wo es eben praktisch ist, an Flüssen, in der Nähe von Schrottplätzen, usw...

      Im Prinzip kann jeder machen, was er will und hat die totale Freiheit, welche nur durch die große Notlage beschränkt wird. Dadurch entsteht dann auch wirkliche Motivation. Ich weiß eben nicht schon heute, welche Rüstung ich mit Lvl 50 mal tragen werde (*gähn*), sondern alles ist dynamisch. Niemand kann in die Zukunft schauen, aber jeder kann aktiv daran mitwirken. :)

      Freilich wäre so ein Spiel nur etwas für erwachsene und reifere Menschen, was mir aber gut gefallen würde. :)

      Ähem.. Ich gebe zu, das klingt wie ein verbessertes Ryzom in einem anderen Setting. Aber ich mag solche Dinge. :)

      Gruss Mac
      hmm, also ich persönlich halte nichts von MMOG's, welche zu nahe
      ans RL angelehnt sind. dann kann ich ja gleich die kiste ausschalten
      und mit kumpels auf tour gehen ;)

      so ein endzeit-szenario täte mir auch gut gefallen, so wie "The Fall 2"
      nur halt mit der komplexität wie sie Mac beschrieben hat.
      allerdings würden mir auch einige andere zeitepochen gefallen,
      z.b. pirat sein, westernheld spielen und vielleicht auch was mystisches.

      das nonplusultra wäre für mich folgender aufbau:
      eine game-engine die eine realistische spielmechanik aufweist und somit
      das technische herz eines MMOG's ausmacht. die spielmechanik könnte
      so funktionieren, wie Mac sie beschrieben hat, jedoch ein paar zahlen
      mehr (stats usw) würd' ich brauchen^^

      so, dieses technische herz bekommt jetzt spielewelten. eine westernwelt,
      eine endzeitwelt usw.

      dann könnte ich montags cpt. jack sparrow, dienstags j.j. rambo, mittwochs
      doc hollywood, donnerstags mad max und freitags conan der barbar sein 8)

      am WE geh ich dann RL saufen :D

      lg capri