Ein Streifzug durch Kamasilvia

      Ein Streifzug durch Kamasilvia


      Kamasilvia – eine verzauberte Festung, die von der Natur beschützt wird

      Lernt über die tragische Geschichte der Ganelle, den Vedir und ihrem heiligen Baum Kamasilve.


      Taucht ein in das neue Territorium, das bald Teil von Black Desert Online ist.




      ◈ Kamasilvia Kapitel 1 – Möge das Training beginnen


      Seit Anbeginn der Zeit stand ein heiliger Baum am höchsten Punkt des Waldes. Eines Tages kam die Göttin Sylvia mit ihren Geistern der Natur
      auf die Erde herab und taufte den Baum „Kamasilve“. Mit der Kraft von Sonne und Mond erschuf sie die Zwillinge Ganelle und Vedir. Deren Nachkommen waren gesegnet mit einem grünen Wald in welchem auch Zahnfeen zu finden waren.


      -Kamasilvia Kapitel 1 –



      #Elion Jahr 274

      Guy Seric, der König von Calpheon, bezeichneite Kamasilvia als „natürliche Festung, die von der Natur, die sie umgibt, beschützt wird“ als er Kamasilvia das erste Mal zu Gesicht bekam. Als der König durch den Wald zog, war er begeistert von den gewaltigen Bäumen und der friedlichen Stimmung, aber das war längst noch nicht alles, dass ihn so verzauberte. Auch von den ehrenhaften Bogenschützen von Kamasilvia, die der ganze Stolz der Region waren, war er äußerst angetan. Er wollte mit ihrer Hilfe die Armee von Calpheon stärken.



      Nach einigen weiteren Besuchen konnten Guy Serics Gesandte letztendlich die Truppen von Kamasilvia zu einem Bündnis bewegen. Somit wurden Kamasilvia-Bogenschützen in der Saunilfestung und der Anti-Troll-Befestigung stationiert und eine Truppe von Langblatt-Spähern wurde zu einigen von Nelydormins Priestern geschickt.



      Anfangs wirkte es so, als ob dieses Bündnis große Vorteile für Calpheon mit sich bringen würde, doch war zu diesem Zeitpunkt noch niemandem bewusst, dass in Kamasilvia große Konflikte unter Silvias Nachkommen herrschten. Im Zuge dieser Auseinandersetzungen kam es zum Verlust der uralten Lehren von Kama-Grána, einem Naturschützer, der äußerst bemüht um den Erhalt von Kamasilvia war.




      #Elion Jahr 276

      Brolina Onett, die bereits seit ihrer Kindheit Kamasilvia beherrschte, gab für ihre Heimat alles. Sie war eine Nachfahrin von Ganelle und hatte die Fähigkeit, mit der Natur kommunizieren zu können. Durch ihre clevere Art war sie die geborene Königin, doch konnte selbst sie nichts gegen den sich anbahnenden Krieg tun. Die Ahib, die einen Teil der Vedir-Streitkräfte darstellten, zettelten einen Streit an, der die Region in Unruhe versetzte.

      Einst lebten die Ganelle und Vedir in Einklang. Zu Anbeginn der Geschichte kam die Göttin Silvia mit ihren Geistern der Natur auf die Erde herab und taufte den heiligen Baum „Kamasilve“. Das Gebiet, in welchem sich der Baum befand, wurde dadurch Kamasilvia genannt. Mit der Kraft von Sonne und Mond brachte sie Zwillinge zur Welt. Das Kind der Sonne bekam den Namen Ganelle und das Kind des Mondes wurde Vedir getauft. Die Ganelle und Vedir von heute sind ihre Nachfahren.

      Im Jahr 235 nach Elion wurde Kamasilvia jedoch von einer Katastrophe heimgesucht, die die gesamte Region in Aufruhr brachte. Die Berge, Wälder und Steppen wurden von dunklen Geistern heimgesucht und der Wald wurde nach und nach vom Blut der Ganelle und Vedir rot gefärbt.

      Bis zu diesem Zeitpunkt lebten Ganelle und Vedir ein behütetes Leben in Einklang. Kamasilve, der heilige Baum der Göttin Silvia, war ihre letzte Hoffnung. Als die dunklen Geister über das Land herzogen, beteten die Ganelle und Vedir zu Silvia, doch ihre Gebete wurden nicht erhört.





      Als Tulia aus dem Wald der Orakel in ihrer Vorhersehung nur noch Asche und Ruinen sah, fällten die Vedir eine Entscheidung.

      Die Vedir waren auf der Suche nach einem Weg, die dunklen Geister zu besiegen. Doch konnten sie in ganz Kamasilvia nichts und niemanden von so großer Macht finden. Schlussendlich hatten sie die Idee, den heiligen Baum zu verbrennen, da sie glaubten, dadurch stärker zu werden.

      Die Kamasilve wurde kurz darauf in Brand gesetzt, was eine zerstörerische Kraft freisetzte, die die dunklen Geister besiegte. Der heilige Baum überlebte dieses Feuer jedoch nicht.




      Kamasilve, der heilige Baum, der einst die Quelle allen Lebens war, war kurz vor seinem Ende. Die Vedir und Ganelle waren außer sich und erkannten, dass sie einen großen Fehler begangen hatten. Die erdrückende Stille wurde letztendlich vom Lied des Waldes gebrochen, dessen Melodie durch den gesamten Wald zu hören war. Dieses Lied war das Gebet, das um die Wiederbelebung der Kamasilve flehte.

      Zwar waren die dunklen Geister verschwunden, doch machten sich die Vedir und Ganelle große Sorgen, dass die Macht von Kamasilve für immer verschwunden war. Immerhin hätten die dunklen Geister zurückkehren oder ein noch größeres Unheil über die Region herfallen können.

      Somit fertigten sie Waffen aus den Zweigen des Baumes an, die sie mit der Macht der Geister versetzten. So entstanden zwei Arten von Kämpfern: die Waldläuferinnen, welche sowohl von Bögen als auch Schwertern Gebrauch machten und die Hauptarmee darstellten und die Acherwachen, welche die heiligen Orte bewachten. Die Acherwachen übernahmen die Hauptstadt, versperrten sämtliche Tore nach Kamasilvia und ließen von da an keine Besucher mehr
      auf die heiligen Ländereien.

      Dies führte auch dazu, dass sich die Vedir und Ganelle immer mehr voneinander entfernten. Sowohl ihre Ansichten wurden immer unterschiedlicher, als auch die Weise, wie sie die heiligen Mächte nutzten. Die Ahib bekämpften schließlich die Acherwachen.

      Bei den Ahib handelte es sich um Vedir, die nach der Macht der dunklen Geister strebten. War ihnen die Macht des verbrannten Baumes nicht genug? Es wird gesagt, dass die Ahib aus der Asche von Kamasilve hervorgingen. Die Ahib haben das Ödland südöstlich von Kamasilvia übernommen, ohne dabei auf die Geschichte und Beschaffenheit des Waldes Rücksicht zu nehmen.Mit ihrer selbstgerechten und arroganten Art ignorierten sie die Gesetze und die Kultur von Kamasilvia und hatten nur die Macht der dunklen Geister vor Augen.




      Durch ihre drastischen Handlungen gerieten die Ahib mit den konservativen Achern aneinander. Dadurch distanzierten sich auch einige Vedir von den Ahib und erklärten sich von da an als neutral. Aus jenen Vedir, die nicht gewillt waren, sich den arroganten Ahib anzuschließen, wurden die Dunkelklingen. Die Dunkelklingen bezeichneten sich selbst als die noblen Wächter von Kamasilvia.

      Nichts schien die Acher, Waldläuferinnen, Dunkelklingen und Ahib wieder vereinen zu können und die Arroganz der Ahib wurde immer schlimmer. Rasch verbreiteten sich die Neuigkeiten über merkwürdige Geschehnisse vom Wildbaumwald bis hin zu den Kabua-Bergen. Im Zuge dessen machten die Acherwachen einige Gebiete des Waldes für die Vedir unzugänglich, was sowohl bei den Ahib als auch den Dunkelklingen Empörung hervorrief. Sie waren der Meinung,
      dass die Acherwachen dadurch die Vedir diskriminieren würden.


      Die Acherwachen standen jedoch hinter dieser Entscheidung und verurteilten dagegen die Handlungen der Vedir stark. Selbst vor einem Krieg hatten die Acher keine Angst. Sie waren sich sicher, dass die Acher-Streitkräfte den Vedir zahlenmäßig weit überlegen waren und dass die Vedir keine Chance gegen die Ganelle hatten. Dadurch flohen die Dunkelklingen aus Kamasilvia. Eines Morgens waren sie einfach wie vom Erdboden verschluckt. Da die Dunkelklingen verschwunden waren, konnten die Acher die Ahib mit Leichtigkeit vertreiben. Die Ahib waren hilflos gegen die Angriffe der Acher und so mussten sie in den Süd-Osten in das
      Territorium der fürchterlichen Salunbären fliehen.
      Diese bösartigen Kreaturen würden üblicherweise niemanden in ihr Gebiet vordringen lassen, doch die bedrohlichen Schatten und die grün funkelnden Augen der Ahib konnten beruhigten die Salunbären seltsamerweise.




      Somit konnten die Ahib in das Gebiet der Salunbären vordringen, während den Achern der Zutritt verwehrt blieb. Da die Acherwachen auch mit den unzähligen Dornenbüschen und der unfruchtbaren Einöde stark zu kämpfen hatten, zogen sie sich schließlich zurück.

      Nachdem sie nach Kamasilvia zurückgekehrt waren, konzentrierten sie sich darauf, das vom Krieg in Mitleidenschaft gezogene Gebiet wiederaufzubauen. Auch wollten sie weiterhin versuchen, Kamasilve wiederzubeleben. Einige Vedir sind in Kamasilvia geblieben. Dabei handelte es sich um jene, die entweder auch den Geist von Ganelle in sich trugen oder sich zumindest vom Geist von Vedir abgrenzten. Diesen wurde von den Achern gewährt, in Kamasilvia zu bleiben.


      #Elion Jahr 283
      Die größte Errungenschaft dieser Zeit war die Wiederherstellung von Kamasilvias atemberaubender Natur. Für den Versuch, Kamasilve wiederzubeleben, bekamen Priester eine spezielle Ausbildung. Sobald sie ihr Training abgeschlossen hatten und alt genug genug waren, wurden sie in fremde Länder gesandt.



      Sie sollten die Welt bereisen, um spirituelle Energie zu sammeln, mit welcher man Kamasilve wiederbeleben wollte.


      #Elion Jahr 284

      Acht Jahre waren vergangen, seitdem die Ahib in das Ödland geflohen waren. In Rodilita hatten sie eine furchterregende Festung errichtet. Man erzählte sich, dass die Ahib gemeinsam mit den Salunbären an einer neuartigen Waffe arbeiteten. Die trockenen Dornenbüsche verbreiteten eine tödliche Stimmung und das karge Land war gezeichnet vom Geist der Ahib.

      Deshalb wurden Lemoria-Wachen in der Steppe von Kamasilvia stationiert, um das Land zu verteidigen und die Ahib stets im Auge zu behalten.
      Eines Tages kam es zu einem Kampf zwischen den Lemoria-Wachen und einigen Ahib, als diese das Ödland durchquerten.

      Zwar hatten sich die Lemoria-Wachen wacker geschlagen, erlitten aber dennoch große Verluste. Auf diese Schlacht sollten noch viele weitere folgen und die Lemoria-Wachen hatten letztendlich die Hälfte ihrer Streitkräfte verloren. Sie konnten die Ahib erst bezwingen, als die Kamasilve-Priester den Duzak-Tunnel blockiert hatten. Die Ahib waren nicht mehr die selben. Wie konnten sie bloß so stark werden? Furcht zog erneut durch Kamasilve und es fühlte sich so an, als ob die dunklen Geister zurückgekehrt wären.

      Nachdem die Schwarzmagie der Ahib spürbar anwuchs, wuchs auch gleichermaßen die Sorge der Acher. Dank der Priester hatte man die Hoffnung, dass Kamasilve bald wiederbelebt werden könnte. Aufgrund der Ahib war allerdings unklar, ob Kamasilvia jemals wieder in Frieden bestehen könne.


      #Elion Jahr 286

      Königin Brolina ließ sämtliche Tore von Kamasilvia öffnen und sandte Nachrichten nach Calpheon und Drigan.



      ◈ Video vom Kamasilvia-Gebiet





      Wir hoffen, Ihr freut Euch genau so sehr auf Kamasilvia wie wir!

      Viel Spaß in den riesigen Wäldern mit ihren fürchterlichen Monstern und geheimnisvollen Legenden.



      Euer BDO-Team


      Quelle





      Carpe Diem et memento mori
      " Sieg bedarf keiner Erklärung, Niederlage erlaubt keine. "
      .."wir müssen zuerst das Leben gewähren, um den Tod auferlegen zu können"..
      Nachtvogel
      Könige repräsentieren,aber die wahre Macht liegt im verborgenen